
Das Projekt vereint Bristow, Electra, Avinor und die norwegische Zivilluftfahrtbehörde, um Einsätze mit einem hybrid-elektrischen Flugzeug mit ultrakurzen Start- und Landeeigenschaften zu testen, mit geplantem Beginn im Jahr 2027.
Norwegen hat einen weiteren Schritt in seiner Strategie unternommen, sich als internationale Testplattform für emissionsarme und emissionsfreie Luftfahrt zu etablieren. Bristow Group, Electra, Avinor und die norwegische Zivilluftfahrtbehörde haben den Start und die Vertragsunterzeichnung eines zweiten internationalen Projekts zur Bewertung neuer Betriebsformen mit elektrischen und hybrid-elektrischen Flugzeugen angekündigt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht das hybrid-elektrische Ultra-Short-Flugzeug von Electra, das auf Flächen von nur 50 Metern starten und landen kann. Ziel ist es zu analysieren, wie diese Technologie die regionale Mobilität erweitern kann, insbesondere in schwer zugänglichen Gebieten, in denen die geografischen Bedingungen den Landverkehr langsamer und weniger effizient machen.
Nach Angaben der beteiligten Unternehmen und Institutionen sollen die Tests operative, regulatorische und marktbezogene Erkenntnisse liefern, um die zukünftige Einführung emissionsarmer Flugzeuge im Land zu unterstützen. Die Initiative soll zudem zeigen, wie dieses neue Betriebskonzept abgelegene Gemeinden mit regionalen Zentren verbinden, Reisezeiten verkürzen und Alternativen zum konventionellen Verkehr schaffen kann.
Die im Programm vorgesehenen Demonstrationen werden verschiedene Anwendungsszenarien untersuchen. Dazu gehören die Integration ultrakurzer Einsätze auf bestehenden regionalen Start- und Landebahnen, die Nutzung alternativer Zugangspunkte — wie Parkplätze, Felder und angepasste Infrastrukturen — sowie die Anbindung großer Flughafendrehkreuze, ohne die dortige Auslastung zu erhöhen.
Der Testzeitplan wird in Phasen unterteilt. Die erste Phase soll auf kleineren Flughäfen im Norden Norwegens stattfinden. Anschließend sind Einsätze an neuen oder angepassten Zugangspunkten geplant. Die letzte Phase wird sich auf die Integration dieser Einsätze in ein großes Luftfahrtzentrum des Landes konzentrieren. Die genauen Standorte werden während der Vorbereitungsphase festgelegt, die voraussichtlich etwa sechs Monate dauern wird, mit einem Betriebsbeginn Mitte 2027.
Laut den Projektbeteiligten erweitert die Initiative den Umfang des ersten internationalen Testprogramms, das bereits in Norwegen durchgeführt wurde, indem sie von spezifischeren Routenbewertungen zu einer umfassenderen Analyse operativer, regulatorischer und infrastruktureller Aspekte übergeht. Die Vertragsunterzeichnung fand am Flughafen Trondheim in Værnes statt, einem der Standorte, die für zukünftige Projektaktivitäten in Betracht gezogen werden.
Die praktische Bewertung der Einsätze wird auch im Rahmen der sogenannten norwegischen regulatorischen Sandbox erfolgen, einem Mechanismus, der es ermöglicht, neue Lösungen in einer überwachten Umgebung zu testen. Es wird erwartet, dass dieser Prozess zur Entwicklung von Vorschriften, Sicherheitsmodellen und Zertifizierungskriterien für die schrittweise Einführung neuer Technologien in der regionalen Luftfahrt beiträgt.
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Quelle und Bilder: Bristow Group. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
